2. und 3. Juli: Wieder Jazz in Lichtenrade

Jazzveranstaltungen im Gemeinschaftshaus Lichtenrade
(Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin / Eingang Barnetstr.)

Doppelkonzert - Samstag und Sonntag

Samstag, 02.07.2016, Doppelkonzert

19:00 Uhr, großer Saal

Dorothe´s Jazz Serenaders

New Orleans Jazz und Dixieland aus Berlin

Zur Gründung einer New Orleans Jazz Band sammelte 1979 die Namensgeberin und Tubistin der Gruppe weitere Musiker aus Berlin um sich. Vier Jahre später erfolgte die letzte Änderung in der Besetzung. Seitdem wird gemeinsam der traditionelle Jazz der 20er Jahre gepflegt, Stilrichtung New Orleans bis Dixieland. Es sind die klassischen Instrumente der damaligen Bands vertreten, und gelegentlich tritt der Posaunist ans Mikrofon und singt mit ergreifender Stimme ...

19:00 Uhr, kleiner Saal

Jazzlounge Lichtenrade - ab 21:00 Uhr Jam Session

[django et al]

Jazz Manouche
Jazz- und Latin-Standards moderne Stücke konzertant oder dezent im Hintergrund

Sonntag, 03.07.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

trad. Jazz Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

New Orleans Caliente

Der New-Orleans-Stil in dem traditionellen Jazz der afroamerikanischen und creolischen Südstaatler ist unverkennbar die musikalische Heimat des Bläser der Band. Ragtimes, Blues und Stomps sind angesagt. Dabei versucht das Quintett die Themen, Motive und Sequenzen der traditionellen Stücke oder Kompositionen aufzunehmen und – in Improvisationen und Kollektivspiel – angelehnt an diese Quelle auszuführen und melodisch zu variieren. In allen Phasen des Spiels sollen Stimmungen und Charakter gerade dieses Titels erkennbar bleiben.

Bitte weitersagen...

weitere Termine

Freitag, 15.07.2016, Doppelkonzert, Eintritt frei

19:00 Uhr, großer Saal

Soulshop II   LKMS

MIKE SEGAL'S SONGS of LOVE

…Romance Jazz

19:00 Uhr, Jazzlounge

Session der Leo Kestenberg Musikschule

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Samstag, 10.09.2016, 19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Vintage Jazz Friends Jazzlounge

ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 11.09.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Vierer Jatz Bande

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Freitag, 16.09.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Lello Franzen Quintett

Gypsy Jazz at it´s Best!

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Samstag, 01.10.2016, 19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 02.10.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Seven End Stompers

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Freitag, 14.10.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Swingschmiede Berlin

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Samstag, 05.11.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Sir Gusche Band

feiert den 55. Geburtstag mit vielen musikalischen Gästen

 

19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 06.11.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Swinghouse Jazzband Berlin

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Freitag, 25.11.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Papa Binnes Jazz Band

Trad. Jazz – Oldtime – Dixieland – Blues – Swing

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Samstag, 03.12.2016, 19:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Jazzlounge - ab 21:00 Uhr Jam Session

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Sonntag, 04.12.2016, 11:00 Uhr, kleiner Saal, Eintritt frei

Frühschoppen - mit trad. Jazz Jam Session

Harlem 4

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Freitag, 16.12.2016, 19:00 Uhr, großer Saal, Eintritt frei

Panik Stompers

Dixieland

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26. Juni: Geführte Fahrradtour durch Neuköllns grünen Süden

Am Sonntag, den 26. Juni wird eine geführte Radtour über 27 km durch "Neuköllns grünen Süden" angeboten. Start ist um 10:00 Uhr ab S-Bahnhof Schichauweg, das Startgeld beträgt 5 Euro. Es geht auf verkehrsarmen Wegen durch Großziethen, Rudow, Britz und Buckow nach Lichtenrade zurück. Anmeldungen und weitere Infos unter Tel. 033708 445040 oder info@radtouren-rangsdorf.de

 
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25. Juni: Sommerkonzert vom Lichtenrader Chor

Der Lichtenrader Chor lädt zu seinem Sommerkonzert ein in das

 Gemeinschaftshaus Lichtenrade

Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin / Eingang Barnetstraße 11

am

Samstag , dem 25. Juni 2016 um 16.00 Uhr

Aus Amerika

You raise me up

Oklahoma

Aus deutschen Landen

Ein Medley deutscher Volkslieder

Mendelssohn Bartholdy

Sechs Lieder im Freien zu singen, Op. 59

Im Grünen

Frühzeitiger Frühling

Abschied vom Walde

Die Nachtigall

Ruhetal

Jagdlied

  Leitung: Andreas Harmjanz

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Als Gast

Intermezzo Vocale Berlin

 Eintritt frei

 
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12. Juni: 10. Lichtenrader Gesundheitstag in der Evang. Salem Gemeinde

„10. Lichtenrader AKTIVTAG - Gesundheit für Körper, Geist & Seele“, Tagesthema „Zuhause- Noch unterwegs?“


ZUM PROGRAMM

Liebe Lichtenraderinnen und Lichtenrader, das Thema Flucht bewegt ganz Europa. Die Reaktionen auf die Herausforderungen der Bewegung flüchtender Menschen sind sehr unterschiedlich. Fremde Kulturen wecken auf der einen Seite Neugier und Interesse – auf der anderen Seite auch Befürchtungen und Angst.

Unabhängig welches Gefühl bei Ihnen überwiegt, veranlasst die Auseinandersetzung mit Unbekanntem auch einen anderen Blick auf das eigene Wohlbekannte, auf unser Zuhause.

Wo sind wir, wo sind Sie Zuhause – oder sind Sie noch unterwegs? Ist diese Suche irgendwann zu Ende? Was macht ein Zuhause? Über diese Fragen denken wir am 10. Lichtenrader Aktivtag nach. Herzliche Einladung zu dem Tagesthema:

„Zuhause – noch unterwegs?“

Ich freue mich auf diesen Tag,

Pastor Tobias Wehrheim


 
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5. Lichtenrader Jazzfest lädt ein

Das Lichtenrader Jazzfest jährt sich zum 5. Mal. Ein kleines Jubiläum, das mit einem riesigen Programm über vier Tage das musikinteressierte Publikum überraschen wird.

Jazz für Alle veranstaltet regelmäßig im Lichtenrader Gemeinschaftshaus Konzerte, die mittlerweile auch keine Geheimtipps mehr sind. So platzt der Saal teilweise bei dem großen Andrang aus allen Nähten. Bei all den Konzerten wird mit guter Laune tolle und breitgefächerte Musik dargeboten. Der Motor ist Musiker und Musiklehrer Lutz Fußangel von der Akademie für Jazz und Popularmusik / Leo Kestenberg Musikschule-Süd und von Jazz für Alle e.V.: „Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern des Teams für die enge Zusammenarbeit und kräftige Unterstützung sowie natürlich beim Publikum für die langjährigen und regen Besuche.“ Lutz Fußangel freut sich über das Lichtenrader Jazzfest, dass ein großer Kraftakt bei der Vorbereitung war.

Beschrieben wird das Programm so: „Traditioneller Jazz trifft auf moderne Loops, Schottische Dudelsäcke auf Afrikanische Trommeln. Das vielfältige musikalische Angebot sprengt dieses Jahr wieder die klassischen „Grenzen“ des Jazz und erweitert so das Programm auf seine eigene, bunte Weise.“ Eine Mischung die einfach nur neugierig macht!

Lichtenrader Künstler sind wieder zahlreich vertreten und zeigen mit ihren Bilder und ihrer eigener Musik, welche Kreativität in dem Ortsteil im tiefen Süden des Bezirkes steckt.

Den Veranstalter Lutz Fußangel kann man bei vielen Musikevents in Lichtenrade sehen und hören: „Wir laden ein, sich auch das anzuhören, was für den Einen oder die Andere bisher nicht zugänglich war und freuen uns auf überraschende und genussvolle Stunden. Spaß an der Musik, Freude am Leben und gegenseitiger Respekt stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns.“

Thomas Moser

Programm kurz:

Programm 5. Lichtenrader Jazzfest

Donnerstag, 16.06.2016

Galerie: Ausstellung: Pinsel & Spachtel

17:00 - Workshop Lichtenrader Gospelchor – MFA Kera, LKMS

17:00 - Qi Gong für Musiker, Lutz Fußangel

18:30     Cadoumbe – Percussiongruppe, Leitung: Alex Doll

19:00 - Südbläser – Georg Stender,Leo Kestenberg Musikschule

19:45 - Grußwort – Jutta Kaddatz Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport

20:00 - großer Saal - Lichtenrader Gospelchor – Juliane Lahner, MFA Kera

Freitag, 17.06.2016

Galerie: Ausstellung: Pinsel & Spachtel

16:00 Uhr - Die Sprache der Trommel, Mamadou Mbaye , Leo Kestenberg Musikschule

17:00 - Récréu Trio, Lateinamerikanische Musikwelt – LKMS, Leitung: Freddi Brück

17:30 – Melange – Saxophonquartett, Leo Kestenberg Musikschule, Ltg.: Peter Kerkloh

18:00 - Jazzklasse der Nahariya Grundschule

19:00 - Session – Leo Kestenberg Musikschule, Leitung: Gerd Schäfer

20:00 - the Toby Tones, Jump, Swing und Jive

21:30 - Søren Bebe Trio, dk

Samstag, 18.06.2016

Galerie: Ausstellung: Pinsel & Spachtel

15:00 Uhr - Berlin Pipe Company – Gunther Haußknecht, Leo Kestenberg Musikschule

17:00 - Kids in Concert - 15. Jugendjazzwettbewerb

17:30 – Supersonics Reeds, Leo Kestenberg Musikschule, Leitung: Uwe Dohnt

18:00 – MauriPousTrio, GrooveLatinJazz aus Berlin Lichtenrade

19:30 - Shakuhachi Improvisation – Leitung: Dietmar Herriger, LKMS

20:00 – Birgitta Flick Quartett

21:30 – Trionesse - Jazztrio "Klaus, Rolf & Tina"

23:00 – Acid Jazz Party

Sonntag, 19.06.2016

Galerie: Ausstellung: Pinsel & Spachtel

10:00 – Improvisationschor – Freddi Brück, Leo Kestenberg Musikschule

11:00 – Vierer Jatz Bande

11:30 – Gesangsworkshop - Freddi Brück, Leo Kestenberg Musikschule


Lutz Fußangel auf dem letzten Maifest Wein trifft Kunst am Dorfteich Lichtenrade (Foto Moser)

Programm lang:

Donnerstag, 16.06.2016

Galerie

Ausstellung der Gruppe „Freies Malen“ der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade

 

Mittwochs zwischen 17:00 und 19:00 Uhr herrscht heitere Geschäftigkeit in den Räumlichkeiten der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Berlin-Lichtenrade: die Mitglieder der Gruppe Freies Malen bringen ihre Kreativität mit Pinsel und Farbe zu Papier, Leinwand und andere Träger. Seit mehr als sechs Jahren unter der Anleitung von Clarissa Schweiger erfahren sie, dass die Beschäftigung mit Kunst und künstlerischem Gestalten eine Quelle von Spaß und Lebensfreude ist. Die Umsetzung eigener Ideen in farbige Bilder lernen die Mitglieder verschiedener Altersgruppen unabhängig von ihren Vorkenntnissen. Nicht Begabung und Können sind die Voraussetzungen für die Mitarbeit, sondern die Freude an der Realisierung der eigenen Kreativität. Ohne zu belehren hilft die Gruppenleiterin mit Tricks und Tipps und gibt Anregungen für das Arbeiten mit den Malutensilien und der Auswahl der Motive. Die Mitglieder haben schnell erkannt, dass die Malerei keine Frage des Alters ist, vielmehr eine Frage der Freude an der eigenen Schaffenskraft.  Einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens kann der Betrachter bei den hier im Gemeinschaftshaus ausgestellten Bildern gewinnen.

Manfred Raß, Monika Vollkopf, Clarissa Schweiger, Helga Jahns, Silvia Vaughan, Maugoscha von Charmier, Bruni Strauß, Inge Schreckenbach, Renate Baierlein, Marianne Fehr, Christa Stübler, Brigitta Kleist, Ute Knierim, Liane Matia (v.l.n.r.)

17:00 - großer Saal

Workshop Lichtenrader Gospelchor – MFA Kera, Leo Kestenberg Musikschule

Der Lichtenrader Gospelchor bittet zum Workshop! Zur Vorbereitung des Konzertes am Abend werden die Teilnehmer angeleitet sowohl aus dem bestehenden Repertoire des Chores als auch an neuem Notenmaterial und speziellen Übungen gemeinsam zu singen das anschließende Konzert mit zu bestreiten. Als Vorausetzungen gelten gute Laune und die Lust am Singen!

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Einfach kommen und mitmachen!

17:00 - kleiner Saal

Qi Gong für Musiker

Lutz Fußangel

Der Beruf des Musikers bzw. der Musikerin stellt hohe Ansprüche an die körperliche, die geistige und die seelische Leistungsfähigkeit.

Einerseits wird der Körper, je nach Instrument, in verschiedene Haltungen gebracht, welche über längere Zeit gehalten werden müssen und gleichzeitig hochdifferenzierte Bewegungsabläufe ermöglichen sollen. Bei Sängern und Bläsern kommt die Beanspruchung der Lunge hinzu. Dies betrifft einerseits die Zeiträume für das persönliche Üben und für Auftritte bei Konzerten. Andererseits muss der Geist über lange Zeiten in einem Zustand hoher bis höchster Konzentration gehalten werden, dies im Zusammenspiel mit dem Körper und den Gliedmaßen, insbesondere auch im Bereich der Finger. In der seelischen Situation muss die Diskrepanz zwischen Leistungsanspruch und Leistungsfähigkeit verkraftet werden. Der Musiker versucht, das Beste aus sich herauszuholen, und wendet hierzu viel von seiner Lebenszeit auf. Der Konkurrenzdruck nimmt ständig zu, was eine Anpassung an internationale Standards zur Folge hat. Dies bedeutet eine ständig abrufbare Leistungsbereitschaft.

Jeder Übende benötigt erst einmal eine körperliche und mentale Ausgangsbasis, welche ihm ermöglicht, seinen Körper und seine Ressourcen optimal einzusetzen. Wenn wir davon ausgehen, dass die meisten Menschen ihren Körper nicht in einem optimalen Bewegungszustand haben, so muss man erst einmal die Basis schaffen, in der eine normale Belastbarkeit möglich ist. Hat man dies erreicht, kann man daran arbeiten, spezifische Fähigkeiten zu entwickeln und damit auch höhere Belastungen besser verkraften zu können.

Dies bedeutet für die Übungen des Qigong, dass man mit Übungen beginnt, die unspezifisch sind, d.h. sie sind nicht nur für Musiker gedacht, sondern sind für alle geeignet, die sich kräftigen möchten. Wenn dann eine stabile Grundsituation erreicht ist, kann man an den spezifischen Bedingungen des Musikers bzw. der Musikerin im Umgang mit dem jeweiligen Instrument arbeiten. Auch dies kann man unterteilen in die allgemeinen Anforderungen des Instruments und die persönliche Situation.

© 2016 Shenjing-Qigong

18:30 Uhr - Vorplatz

Cadoumbe – Percussiongruppe der Evangelischen Grundschule Mahlow

Leitung: Alex Doll

Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Grundschule Mahlow spielen auf Cajon, Doumbek und Djembe Rhythmen und Grooves unterschiedlicher Herkunft. Zur Percussion-Group gesellen sich mittlerweile auch gerne Ehemalige und Gastmusiker.

19:00 - kleiner Saal

Südbläser – Georg Stender

Leo Kestenberg Musikschule

Die Südbläser unter der Leitung von Georg Stender präsentieren eine öffentliche Probe, um für ein anstehendes Konzert den letzten Schliff vorzubereiten. Schüler im Alter von 10-17 Jahren laden ein, die Arbeitsweise dieses Ensembles zu erleben und sich Lust zu holen, bei diesem Kurs mit allen Arten von Blasinstrumenten langfristig einzusteigen. Nachwuchs ist immer herzlich willkommen!

19:45 - großer Saal

Grußwort – Festreden

Jutta Kaddatz

Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport

20:00 - großer Saal

Lichtenrader Gospelchor – Juliane Lahner, MFA Kera Eine Kooperation der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenrade und der Leo Kestenberg Musikschule

Spaß am gemeinsamen Singen, die Liebe zu Gospel und seiner mitreißenden Botschaft, eine starke Gemeinschaft unabhängig von Alter oder Herkunft - das macht den Lichtenrader Gospelchor besonders.

Jeden Donnerstag treffen sich Sänger und Sängerinnen von 11 bis 80 Jahren, lachen gemeinsam, reden miteinander, kümmern sich umeinander, klatschen und singen gemeinsam.

Hier treffen sich auch mehrere Generationen innerhalb des Chores: Enkeltochter, Mutter, Oma - alle singen zusammen. Darauf sind wir sehr stolz!

Der Lichtenrader Gospelchor besteht seit 2007 und wurde von Uwe Sylvester ins Leben gerufen. Die heutige Chorleiterin Juliane Lahner ist Mitte 2013 dazu gestoßen. Mittlerweile hat sich der Chor von 12 auf über 80 aktive Mitsänger/innen vergrößert und wächst stetig weiter. Zu fast jeder Probe kommen neue Gospel-Interessenten. Es sind weder die Notenfestigkeit noch die perfekte Gesangsstimme, die den Klang des Chores ausmachen, es ist der Spaß am gemeinsamen Singen. Für viele ist der Chor mittlerweile viel mehr als regelmäßiges Singen. Hier sind Freundschaften entstanden - eine starke Gemeinschaft - eine Gospelfamilie!

Am Piano wird der Chor auch fleißig und mit viel Liebe unterstützt. Rico Haring begleitet den Chor bei den Proben und den Konzerten. Er bildet den kompletten musikalischen Teppich für den Chor und wird zu jeder Probe von allen mit Szenenapplaus begrüßt.

Am Saxophon werden wir zu Konzerten regelmäßig von Lutz Fussangel verwöhnt. Für den mitreißenden Beat an der Cajon und dem Schlagzeug sorgt Alexander Doll. Am Bass begleitet uns mit viel Liebe und Groove unser Papa Roger Reiprich. Und MFA Kera, die einzigartige Soul- und Gospelsängerin aus Madagaskar, unterstützt uns regelmäßig mit Herz und Seele und grandioser Stimme! Sie alle sind ein fester Teil unserer Lichtenrader Gospelfamilie!!!

Freitag, 17.06.2016

16:00 Uhr - Vorplatz

Die Sprache der Trommel

Mamadou Mbaye , Leo Kestenberg Musikschule

Aus einer alten senegalesischen Griotfamilie stammend, legt Mamadou M´Baye schon seit vielen Jahren in Berlin. Die Griots sind die traditionellen Geschichtenerzähler, Ausrufer und Fernmelder Afrikas.

Der meisterhafte Trommler, Tänzer und Sänger hat sich inzwischen in den verschiedensten Bereichen einen Namen gemacht.

In seiner Musik werden die engen musikalischen Beziehungen und Verflechtungen zwischen Afrika und Südamerika deutlich hör- und tanzbar. Dabei ist die Musik seiner Gruppe vom authentisch, afrikanischem Pop weit entfernt, sondern erreicht vielmehr, mit europäischen und südamerikanischen Elementen, ein reizvolles Gleichgewicht zwischen Konstruktion und Authentizität.

Mamadou M’Baye versteht sich nach mehr als zwanzigjähriger Kulturvermittlung in Europa als moderner Traditionalist. Im ursprünglichen Sinn seiner afrikanischen Kultur, Tänzer, Musiker und Poet ist Mamadou M’Baye vor allem als Vermittler von Mensch zu Mensch über kulturelle Grenzen hinweg tätig und vermag den Zusammenhang zwischen dem tanzenden Körper und dem Rhythmus der Trommel beispielhaft zu vermitteln. Seiner Herkunft als Geschichtenerzähler verpflichtet, entwickelte Mamadou M’Baye seine eigenen Choreografien und Kompositionen.

„Eine universelle Sprache, ein großer Gedanke einer heiligen Seele.“

„If you can talk – you can sing, if you can walk – you can dance.“

17:00 - kleiner Saal

Récréu Trio

Lateinamerikanische Musikwelt

Leo Kestenberg Musikschule

Leitung: Freddi Brück

Renata Jonic und Christina Kreuzaler entführen in die lateinamerikanische Musiklandschaft. Die beiden fortgeschrittenen Schülerinnen der Gesangsklasse Friederike Brück stellen ihr gemeinsames Programm vor.

Mit Brasilianischen und Argentinischen Songs bereiten sie einen wunderbaren akustischen Ausflug in die Lateinamerikanische Musikwelt. Die beiden Sängerinnen werden begleitet vom Gitarristen Thomas Kiesner aus der Bandklasse von Gerd Schäfer, LKMS.

17:30 – Foyer

Melange – Saxophonquartett

Leo Kestenberg Musikschule

Ltg.: Peter Kerkloh

Das Saxophonquartett der Leo Kestenberg Musikschule MELANGE spielt eine delikate Mischung aus Swing, Latin, Blues, Gospel, Folk und Tango. Die Kompositionen sind speziell für diese Ensembleart arrangiert oder auch komponiert. Saxophonsound pur!

Besetzung:

Nina Germanus (Altsaxophon), Leon Dame (Altsaxophon), Urs Moschick (Tenorsaxophon), Paul Verwiebe (Baritonsaxophon)

18:00 - großer Saal

Jazzklasse der Nahariya Grundschule - Leo Kestenberg Musikschule

Die Bläserklassen wurden von Frau Trieglaff zum Schuljahr 2007/08 gegründet. Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei von Herrn Beyer. Großer Dank geht auch an Frau Kuball, die ebenfalls seit der Gründung ehrenamtlich mitarbeitet und das Ensemble verstärkt.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit ab der vierten Klasse die Bläserklassen zu besuchen. Voran geht eine Probewoche, um das passende Instrument zu finden. Die Kinder können zwischen Querflöte, Euphonium, Tuba, Saxophon, Posaune Trompete und Schlagzeug wählen. Neben den Ensemble - und Registerproben erhalten die Schülerinnen und Schüler Instrumentalunterricht bei Herrn Fußangel, Herrn Galvani, Herrn Hirata, Herrn Maschke und Herrn Memmler.

Unsere Bläser treten regelmäßig bei den Klangwelten im FEZ und bei der Nahariya-Revue auf. Sie spielen zu verschiedenen Anlässen und sind besonders in der Weihnachtszeit sehr aktiv bei schulischen Veranstaltungen und Musiknachmittagen in sozialen Einrichtungen.

Viele Schülerinnen und Schüler (bis zu 80) zeigen Engagement und Interesse und bereichern so das Schulleben innerhalb und außerhalb der Schule.

Ab diesem Schuljahr wurde in Zusammenarbeit mit der Leo Kestenberg Musikschule die Bläserklasse um einen Jazzzweig erweitert. Grundlagen des Jazz werden ab der 4. Klasse in mehreren Unterrichtseinheiten pro Woche vermittelt und auf dem Jazzfest das erste Mal aufgeführt. Einzelne Schüler dieser Jazzklasse waren bereits beim diesjährigen Kinderjazzfest Kids Jazz Leipzig aktiv und haben begeistert dort teilgenommen.

19:00 - kleiner Saal

Session – Leo Kestenberg Musikschule

Leitung: Gerd Schäfer

Eine Jam-Session ist eine Zusammenkunft von Musikern, um in entspannter Atmosphäre miteinander zu spielen. Als Grundlage dienen zumeist allseits bekannte Themen aus dem Standardrepertoire des Jazz. Vereinbart wird lediglich das Tempo; alles andere – Reihenfolge und Dauer der Soli, die spontane Entfaltung von Kollektivimprovisationen usw. – ergibt sich von selbst im Spielprozess.

Der Jam-Session kamen innerhalb der Jazzszene seit jeher einige wichtige Funktionen zu. Für Jazzmusiker, die ihr Geld in kommerziellen Tanz-, Theater- oder Studioorchestern verdienten, bot sie die Gelegenheit, sich “voll auszuspielen“. Zugleich wirkte sie auslesend im Hinblick auf eine regionale Szene: Wer mit den ungeschriebenen, weil selbstverständlichen Regularien der Jam-Session nicht vertraut war, wer ein bekanntes Thema in der “falschen“ Tonart vorschlug oder die “richtigen“ Substitutionsakkorde nicht kannte, hatte es schwer, als informelles Mitglied einer Szene anerkannt zu werden.

Historisch gesehen kam der Jam-Session immer dann und dort große Bedeutung zu, wo entweder gering bezahlte Spielmöglichkeiten bestanden, oder dort wo Jazzmusiker sehr stark in kommerzielle Jobs eingespannt waren und die Session – im oben bezeichneten Sinne – als Ort der freien Entfaltung und psychischen Entlastung wahrgenommen wurde. Das letztere war besonders während der Swing-Ära der Fall, als sich in New York die 52. Straße, genannt “Swing Street“, zum Mekka spielfreudiger “Einsteiger“ entwickelte. Einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte der Jam-Session bildeten zu Anfang der 40er Jahre die legendären Zusammenkünfte schwarzer Musiker in einigen Sessions-Lokalen in Harlem, die maßgeblich zur Entstehung des Bebop beitrugen.

Quelle: Reclams Jazzlexikon 2003

19:15 - großer Saal

Tanzensemble Caren Gish

Jazzdance - Leo Kestenberg Musikschule

Leitung: Caren Gish

Die Company existiert seit Ende der 90 ziger Jahren und besteht vorwiegend aus wechselnden Amateurtänzerinnen im Alter zwischen 16 und 35 Jahren mit mittleren bis fortgeschrittenen Tanzkenntnissen in Ballett und/oder Jazz, Modern und Latin Dance. Gezeigt wird Choreografie „Reality cuts me like a knife” von Fadda Freddy.

20:00 - großer Saal

the Toby Tones

Jump, Swing und Jive

Louis Prima ein Vater des „Jump and Jive“ (eine Art „jazzige“ Vorstufe des Rock and Roll der 50er und 60er Jahre) und der „King of Swing“ Benny Goodman sind die großen Vorbilder der Band. Dazu erarbeitet sie sich stetig ein Repertoire eigener Kompositionen mit der Zielrichtung den „Jump and Jive“ mit selbst erdachten deutschen Texten zu versehen.

Die Toby Tones haben sich also nicht nur der instrumentalen Virtuosität verschrieben (wie zum Beispiel einem im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Solo in Sing, Sing, Sing), im Vordergrund des Bandsounds steht auch der gepflegte Solo- und Satzgesang im Stil der 30er bis 50er Jahre.

Alles zusammen wird in einer Live Show verbunden, die den Spaß am Entertainment in den Vordergrund stellt.

Besetzung:

Toby Schiller - Cl, Sax + Vocal / Christian Weichert – Piano + Vocal Joachim Dette – Bass + Vocal / Sven Kalis – Drums +Vocal

21:30 - kleiner Saal

Søren Bebe Trio, dk

Sparsam vertonte skandinavische Melancholie von berührender Schönheit

Der Kopenhagener Pianist und Komponist Søren Bebe fügt sich nahtlos in die Reihe großer Namen des skandinavischen Jazz Pianos ein – Tord Gustavsen oder Esbjorn Svensson etwa kommen einem in den Sinn, wenn man Bebes gefühlvollem Spiel zuhört. All About Jazz, eine der führenden Jazz Webseiten der Welt, geht sogar noch einen Schritt weiter: “Bebe certainly belongs to the tradition of lyrical pianists that goes from Erroll Garner and Bill Evans through Keith Jarrett.”

Wir haben es hier also mit einem Musiker zu tun, der in seiner Heimat längst kein Geheimtipp mehr ist, sondern zu den führenden Pianisten Skandinaviens gezählt werden muss. Er kann bereits auf eine respektable Liste an Aufnahmen sowohl als Bandleader als auch als Pianist zurückblicken und ist bereits mehrfach um die Welt getourt.

Typisch für viele Jazzmusiker nördlicher Länder, endet auch Bebes Horizont nicht an der Genregrenze des amerikanischen oder europäischen Jazz – seine Einflüsse reichen über Klassik, Rock, Pop und Folk – und finden sich somit auch in der Musik seines Trios wieder. Rechnet man nun noch sein äußerst feinfühliges Kompositionsgespür dazu, das in souveräner Lässigkeit zwischen Dramatik und Leichtigkeit zu pendeln in der Lage ist, versteht sich beinahe von selbst, warum es ihm mühelos gelingt, selbst Zuhörer, die mit Jazz rein gar nichts anfangen können, in seinen Bann zu ziehen. Seine Mitmusiker Anders Mogensen (dr) und Kasper Tagel (double bass), beide selbst gefragte Musiker in Skandinavien, bilden mit ihrer geschmackvollen Zurückhaltung stets die perfekte Leinwand für Bebes Pianospiel und schaffen gemeinsam einen Sound, der berührt und tiefer geht.

Im Zentrum von Bebes Musik stehen Gefühl, Energie und Kommunikation  – sowohl innerhalb der Band als auch mit dem Publikum – und das spürt man in jeder gespielten – als auch jeder bewusst weggelassenen – Note.

Søren Bebe gründete sein Trio 2007 – und vier Alben und unzählige Konzerte auf der ganzen Welt später (unter anderem bei der SXSW in Texas, Hongkong International Jazz Festival, Java Jazz, Korea) ist seine Band eingespielter und gefragter denn je.

Ihre jüngste Veröffentlichung „Eva“ entstand in Zusammenarbeit mit Kontrabassist Marc Johnson und wurde von Legende James Farber in den New Yorker Sear Sound Studios aufgenommen.

www.sorenbebetrio.com

Søren Bebe – piano / Anders Mogensen – drums / Kasper Tagel – double bass

Samstag, 18.06.2016

15:00 Uhr - Vorplatz

Berlin Pipe Company – Gunther Haußknecht Leo Kestenberg Musikschule

Die Berlin Pipe Company ist die älteste Dudelsackkapelle Berlins. Ihre Gründung geht auf das Jahr 1983 zurück, als Gunther Haußknecht an der Musikschule Berlin – Schöneberg begann, dort Schüler zu unterrichten. Mit ihm als Pipe Major ist es die einzige Band mit einem hauptberuflichen Dudelsacklehrer, der selbst schon seit 1978 auf diesem Instrument spielt und von Pipe Majors der britischen Armee gelernt hat.

Neben traditionellen schottischen Standards, bei denen Wert auf die akkurate Spielweise der Verzierungen gelegt wird, die den typischen Klang des schottischen Dudelsacks prägen, werden auch weniger bekannte Originalkompositionen und Adaptionen von Stücken aus Irland, Kanada, den USA und der Bretagne gespielt. Auch Arrangements nicht traditioneller Stücke, mehrstimmige Kompositionen und sich steigernde Trommeleinlagen haben ihren Platz.

17:00 - kleiner Saal

Kids in Concert - 15. Jugendjazzwettbewerb

“Kids in Concert” ist ein Gemeinschaftsprojekt des Jazz für Alle e.V. aus Berlin Tempelhof-Schöneberg und des Jazz Treff Karlshorst e.V. aus Berlin Lichtenberg. Es soll zur weiteren Fortentwicklung der Vielfältigkeit und Lebendigkeit der Berliner Musikszene beitragen.

Die Spielzeit je Gruppe beträgt maximal 25 Minuten. Zu spielen sind Titel aus dem Jazz (Ragtime bis Swing, Bebop, auch Latin und Funk). Ein Stück sollte aus dem Bereich des “Klassischen Jazz” sein (Dixieland, Swing, Blues,  New Orleans-, Chicago-Jazz).

Unsere Ziele sind, Begegnungen der Musiker/innen zu ermöglichen, Motivation für Musiker/innen und Gruppen zu bieten, ihre musikalische Arbeit weiter zu entwickeln und ihnen den Kontakt zur breiten Öffentlichkeit herzustellen. Zum aktiven Musizieren anzuregen gehört genauso dazu wie neue Zuhörer für diese kreative Musik zu gewinnen.

17:30 – Foyer

Supersonics Reeds, Leo Kestenberg Musikschule, Leitung: Uwe Dohnt

Die Supersonics Reeds sind eine Bläserformation, die ursprünglich als Saxophon-Sektion der "Supersonics Bigband" der Leo Kestenberg Musikschule gedacht war. Zur verstärkten musikalischen Entwicklung haben sich daraus drei kleinere Formationen gebildet, die über o.g. Funktion hinaus einmal als Saxophon-Duo, Saxophon-Trio sowie  als Saxophon-Quartett genau auf die musikalische Entwicklung zugeschnittene Literatur spielen, die von bekannten Jazz-Titeln über langsamere Kompositionen der explosiven legendären Saxophon-Quartett-Formation "Itchy Fingers" bis zu Teilen der Dreigroschenoper (Brecht / Weill)  sowie einer Komposition des weltweit meistaufgeführten Komponisten und Dirigenten Carl Jenkins für Saxophonquartett eine große und lebendige musikalische Bandbreite zu Gehör bringen.

Andrea Nordbrink - Sopransax, Dorothee Marzahn - Altosax, Timo Mehrländer - Tenorsax, Kirsten Schönfeld – Baritonsax, Kelvin Thrun - Altosax, Eike Taegener – Altosax Tobias Frank- Altosax

18:00 – großer Saal

MauriPousTrio

GrooveLatinJazz aus Berlin Lichtenrade

Mauri Pous (git/comp) präsentiert zusammen mit Bijan Kerkhoff (drums) und Lars Sauthoff (e-bass) ein eingespieltes und versiertes Trio.

Das ausschließlich aus Originalkompositionen bestehende Programm besticht durch einzigartige Themen und Arrangements, die wiederum Ausgangspunkt für spannende und fesselnde, individuelle und kollektive Improvisationen und Interaktionen sind.

Music for grooving ´n brianing, music for body ´n soul.

19:30 - kleiner Saal

Shakuhachi Improvisation – Leitung: Dietmar Herriger Leo Kestenberg Musikschule

DIE  SHAKUHACHI  -  GEBLASENES  ZEN

Die Shakuhachi ist eine aus Bambus gefertigte Längsflöte. Sie hat fünf Grifflöcher, vier vorne und eines hinten. Das obere Ende ist schräg angeschnitten so daß -ähnlich der Blockflöte- eine Schneidekante entsteht, an der sich der Luftstrom bricht und den Ton erzeugt. Die Shakuhachi stammt aus China und wurde im 13. Jahrhundert von dem Zen ¬Meistern nach Japan gebracht.

“Sui-Zen“ -- geblasenes Zen -- ist einer der möglichen Wege im Zen.

Der wahre Ton kann nur aus dem ruhigen Atem entstehen.

Wenn der Atem ruhig wird, kann das Herz ruhig werden.

Wenn das Herz ruhig ist, kann der Geist ruhig werden.

Wenn der Geist ruhig ist, kann er leer werden, kann Satori erlangt werden.

„I Ton Jobutsu“ -- mit einem Ton Buddha werden -- ist das Bestreben der Shakuhachispieler in der Tradition der Fuke-Vereinigung.

Im heutigen Japan wird die Shakuhachi vor allem im musikalisch virtuosen Stil der Kinko- oder der Tozanschule gespielt. Die Tradition des archaischen Fuke-Stils ist leider recht dünn geworden.

Einige Lehrer und Priester geben ihr Wissen um die besondere Spielweise an wenige Schüler weiter.

 

20:00 – großer Saal

Birgitta Flick Quartett

Die Kompositionen für die neue CD des Birgitta Flick Quartetts bilden eine Suite, die nach Forschungen zur traditionellen schwedischen Musik entstanden ist und in der das Quartett auf die schwedische Sängerin Lina Nyberg und die Berliner Holzbläser Nico Lohmann und Silke Eberhard trifft. Ermöglicht durch das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin widmete sich Birgitta Flick ein Jahr lang intensiv dem Studium der traditionellen schwedischen Musik und schrieb davon inspiriert den Kompositionszyklus für das Septett.

Besonders fasziniert war Birgitta Flick von der alt-schwedischen pastoralen Musik und ihren Chorälen, die aus der Region Dalarna stammen.

Und so begegnet man in der neuen Musik des Ensembles einem „vallåt“, das ursprünglich auf dem „kohorn“ (Kuhhorn) als Lockruf geblasen wurde, verschiedenen Varianten eines alten Chorals, dem „Stinalåten“, einem Lied, das für die Sängerin Karin Edvardsson Johansson zuweilen die Basis für ihr „kulning“ war; dazu aber auch freien kollektiven Improvisationen, verknüpft mit den Texten alter schwedischer Weisen oder dem Impuls eines Gedichtes von Gunnar Björling – immer ausgehend und eingebettet in die klaren und feinen Strukturen von Birgittas Kompositionen.

Die Musik wurde bei In Spirit in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und bei „Jazz an der Lohmühle“ in Berlin uraufgeführt. Aufgenommen durch Walter Quintus in der fattoria musica, Osnabrück, erscheint sie im Mai 2016 bei Double Moon Records.

Birgitta Flick - ts, comp

Andreas Schmidt – p / James Banner– b / Ludwig Wandinge - dr

 

21:30 – kleiner Saal

Trionesse - Jazztrio "Klaus, Rolf & Tina"

Vor ca. 10 Jahren beschlossen die Brüder Klaus und Rolf Liersch, ihre frühere Begeisterung für selbstgemachten Jazz wieder aufleben zu lassen. Rolf staubte seinen alten Kontrabass ab und Klaus entlockte seinem damals schon recht betagtem Bariton-Sax einige Töne.  Zunächst spielte man zu zweit und zwar Titel aus den 50iger und 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, also Kompositionen von Gerry Mulligan, Oscar Pettiford, Barney Kessel, John Lewis, Thelonius Monk, den Heath-Brüdern, aber natürlich auch die Evergreens des Great American Songbooks.

Für Auftritte holte man sich meist noch einen Pianisten und einen Drummer, so dass die Band unter "Klaus & Rolf plus two" firmierte. Da man auch in anderen Bands spielte, erweiterte sich das Ensemble schließlich zu einer größeren Gruppe, der "Swingschmiede Berlin".

Der Wunsch nach einem kleineren Ensemble, vielleicht auch als Trio, bestand aber weiterhin. Und so fügte es sich, dass die renommierte Jazz-Gitarristin Tina Jäckel eines Tages mit den beiden Typen bekannt wurde.

Inzwischen liegt schon ein umfangreiches Repertoire aus Swing, Bebop und Cooljazz vor.

 

23:00 – kleiner Saal

Acid Jazz Party

Acid Jazz ist eine relativ junge, elektronische Musikrichtung, die Elemente aus elektronischer Musik, Soul, Funk und Jazz in sich vereint. Dadurch entstand eine Kombination vieler moderner Tanzmusikformen von Reggae bis Hip-Hop und House Music, die gleichzeitig eklektizistisch Soul, Funk und Jazz zitierte.

Der Begriff wurde 1988 von den DJs Gilles Peterson und Eddie Piller geprägt. Peterson und Piller wählten die Bezeichnung nach der Überlieferung aus einer Laune heraus, als sie sich über den damaligen allgegenwärtigen Acid-House-Hype lustig machten. Nach Einschätzung des Rough Guide Jazz handelt es sich wesentlich stärker um ein Phänomen des Marktes als um einen kohärenten Musikstil. Vergleichbar mit dem Traditional-Jazz-Revival wurde dieses Revival zunächst durch das Abspielen von älteren Platten – vor allem aus dem Bereich des Soul Jazz und des Jazzfunk – und nicht durch Live-Musik initiiert. Hierbei gelangten Label wie MPS zu einem neuen „Kult“-Status.

Insbesondere in Großbritannien kam es im Umfeld der Acid-Jazz-Szene auch zu Live-Auftritten klassischer Jazzmusiker.

Acid Jazz - Steck den Funk wieder rein

 Von der Mitte der 80er Jahre an wird die Maschine zum massentauglichen Instrument. Das wirkt besonders auf die Musik für die Clubs: aus Detroit schwappt Techno nach Europa, und von Chicago und New York aus liefern die 303-, 808- und 909 Drum Machines den mechanisierten Beat für die Tanzflächen.

Das "Acid" spielt auf die Kultur des Loops, also des ständig wiederholten Beat-Musters an.

 

Sonntag, 19.06.2016

10:00 – kleiner Saal

Improvisationschor – Freddi Brück, Leo Kestenberg Musikschule

Was ist Musik, wo fängt sie an, wo hört sie auf? Wer  Free Jazz (die freie improvisatorische Kommunikation) im Bereich Musik ansiedelt, wird nicht umhinkommen, diesen Improvisationschor ebenfalls dort zu beheimaten. In der Tat wurde der Improvisationschor erstmalig 1995 von der Jazzsängerin und Dozentin Friederike Brück mit der Überzeugung ins Leben gerufen, dass Musikalität nur selten von Notenlesen und Theorie abhängt. Es ist eine Lern-Forum für Laien, die auch ohne diese musikalische Grundvoraussetzungen die Möglichkeiten Ihrer Stimme entdecken wollten.

Dies ist die zweite seit drei Jahren bestehende improvisatorische Singgruppe, in denen sukzessiv der Zugang zur Musik  über das Ohr geschult wird. Die Teilnehmer lernen spontan zu den vorgegebenen Klavierklängen und teilweise auch ganz ohne Vorgaben miteinander musikalisch zu kommunizieren. Was dabei entsteht ist stets ungewiss und spannend. Mal ist es ein wunderbar harmonischer Orchesterklang, mal ein ganzer Song, mal ein kleiner Talk und natürlich manchmal auch uninspirierter Schrott.

Es erfordert sehr viel Mut, sich als Laie mit seiner Stimme in einem öffentlichen Rahmen ohne festen Ablaufplan zu präsentieren.

 

11:00 – kleiner Saal

Vierer Jatz Bande

Die VIERER JATZ BANDE spielt eine sehr lebendige und vielseitige Dixieland-Musik. Durch die humorvolle und mitreißende Art ihrer musikalischen Darbietung begeistern die Solisten nicht nur Liebhaber des traditionellen Oldtime-Jazz und Swing, sondern erreichen auch die jungen Zuhörer.

Ob Party, Biergarten, Kneipe, Riverboatshuffle, Straßenfest, feines Restaurant oder Konzert - die BANDE sorgt überall für gute Stimmung.

Wenn der Kontrabassist zum Sousaphon, - seiner „Susi“ greift - kann sich die BANDE problemlos in eine mobile Marching-Band verwandeln.

Vom erdigen Blues wie „Stormy Monday Blues“, von schönen Balladen wie „Georgia on my mind“, über Standards aus der Dixieland- und Swingära bis hin zum fröhlich-albernen Liedgut aus vergangenen Zeiten wie „Hallo kleines Fräulein“ wird dem Publikum alles mitreißend, locker und mit vielen bemerkenswerten Gesangseinlagen präsentiert.

Den Jungs der VIERER JATZ BANDE geht‘s nicht nur darum, guten traditionellen Jazz zu machen, sondern vor allem auch darum, eine positive fröhliche Stimmung bei ihrem Publikum zu verbreiten. Alles unter dem Motto: JATZ FOR FUN

 

11:30 – großer Saal

Gesangsworkshop - Freddi Brück

Leo Kestenberg Musikschule

"Vocal Improvisation, Scatten für Fortgeschrittene Gesangsschüler. Du hast schon etwas länger Gesangsunterricht, singst Jazz Standards und möchtest wissen, wie Du am besten scattest und improvisierst? Hier kannst Du Dich improvisierend ausprobieren. Bringe 2 bis 3 Stücke mit, die du gut kannst."

Als Kind einer Musikerfamilie ist Friederike Brück seit jeher mit den großen musikalischen Traditionen vertraut. Als Sängerin und Pianistin lebt sie im enormen Reichtum moderner und populärer Musik. "Mein Herz jedoch schlägt für den romantischen Jazz im Stile der legendären Ella Fitzgerald, Billie Holiday oder auch Julie London".

 
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