Jahresbeginn 2009 - Programm im Haus Cato Bontjes van Beek

Donnerstag, 01. Januar 2009 , 16.00 Uhr Das Amaryllis-Quartett Berlin
„Mit Bach ins Neue Jahr" spielt Die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach (1685-1750) in einer Adaptation für Streichquartett und Cembalo durch das Amaryllis-Qaurtett Berlin
Lisa-Marie Landgraf, Violine - Julia Jahnke-Kähler, Viola
Käthe-Dorothee Kaye, Viola - Petra Kießling, Violoncello
Christine Tschirge, Cembalo

Freitag, 09. Januar 2009, 19.00 Uhr Im Rahmen der 33. Deutsch-Skandinavischen Orchesterwoche
Abschlusskonzert des Streichquartett-Meisterkurses
Kubrick-Quartett, Kopenhagen - Aino-Quartett, Helsinki
Werke von Vivaldi/Taheri, Glass, Ravel

Das Kubrick-Streichquartett besteht seit November 2005. Das Quartett studiert bei Prof. Johannes Degen (Amati-Quartett) an der Universität Zürich und hat sich das klassische Repertoire erarbeitet. Allerdings hat es sich zum Ziel gesetzt, in weiteren Stilrichtungen der Musik zuhause zu sein wie zeitgenössischer Musik, Folk, Improvisation und Experimenten mit elektronischer Musik.
Seit seiner Gründung musizierte das Quartett in der Schweiz, in Deutschland und in Italien und wurde zu internationalen Festivals eingeladen ( Menuhin-Festival Gstaad, Salzburger Solisten Musikfestwoche Bad Berleburg, International Master-Classes Portogruaro u.a.). Kürzlich wurde das Quartett mit dem Kiwanis-Preis ausgezeichnet, bestritt sein Debüt in der Tonhalle Zürich und wurde zum Festival für zeitgenössische Kunst in Prag eingeladen.
Das Kubrick-Quartett war 2007 und 2008 im Rahmen der Nordischen Tage zu Gast im HCBvB.

Sonntag, 18. Januar 2009, 16.00 Uhr Clemens Goldberg
„Das Musikalische Opfer" spielt und erläutert das Spätwerk Bachs als Slow listening Konzert
Andrea Theinert, Barocktraverso; Gösta Funck, Cembalo ; Mark Schimmelmann, Barockvioline; Clemens Goldberg, Barockcello und Moderation.

Clemens Goldberg studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Christoph Henkel Cello und in Freiburg, Basel, Paris und Heidelberg Musikwissenschaft. Er promovierte in Heidelberg bei Ludwig Finscher, danach wurde er zum Gastprofessor an der State University of New York at Stony Brook mit einem Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung berufen. Dort gründete er ein Klaviertrio, das in zahlreichen Konzerten auftrat. Von 1987 bis 1989 lebte Goldberg mit einem Forschungsstipendium der DFG in Paris. Dort konzertierte er als Kammermusiker, machte Radioaufnahmen für France Musique und trat mit einem moderierten Programm im Pariser Lucernaire Forum auf. 1989 zog Goldberg nach Berlin, wo er als Autor und Moderator für Radio und Fernsehen tätig ist. Sein cellistisches Spektrum erweiterte Goldberg mit Barockcellostudien bei Phoebe Carrai. Seit 8 Jahren moderiert er seine eigene Sendung "Goldberg-Variationen" bei Radio Kultur (RBB). Daneben wurde er zum Gastprofessor an der HdK Berlin berufen und ist weiterhin sowohl mit modernem als auch Barockcello konzertierend tätig. 2003 gründete er die Goldbergstiftung, die besondere Konzertformen nach dem Prinzip des Slow Listening unterstützt.

Eine Veranstaltung der IKT Stadtindianer e.V., Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen und unterstützen unsere Arbeit
Organisation: Johannes Schmock. Reservierung: Tel. 744 56 54.

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